Datenquellen

Alle verwendeten Daten stammen aus öffentlich zugänglichen und Helsana-unabhängigen Quellen. Helsana übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und die Korrektheit der angezeigten Daten und schliesst jegliche Haftung diesbezüglich aus.

Spitallisten der Kantone: Listenspitäler und Leistungsaufträge

Die Kantone sind verantwortlich für die Planung einer bedarfsgerechten Spitalversorgung. In den kantonalen Spitallisten wird der Leistungsauftrag an die Listenspitäler pro Leistungsbereich festgehalten. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) führt eine Übersicht der kantonalen Spitallisten.

Die Spitallisten eines Kantons enthalten die Spitäler, in denen sich die Bewohner dieses Kantons zu Lasten der Grundversicherung behandeln lassen dürfen, separiert in verschiedene Leistungsbereiche.

Wie von der GDK empfohlen, folgen die meisten Kantone dem Leistungsgruppenkonzept der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, welche die Unterteilung in rund 140 Spitalplanungsleistungsgruppen (SPLG) erarbeitet hat.

Die Spitallisten werden je nach Kanton seltener oder häufiger verändert. Diese Änderungen werden regelmässig in der Spitalsuche aktualisiert.

Bundesamt für Gesundheit

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) publiziert jährlich Kennzahlen und Qualitätsindikatoren zu den Schweizer Akutspitälern. Die letzten Angaben stammen aus dem Jahr 2014:

Von den Kennzahlen werden folgende Angaben ausgewiesen:

  • Austritte während des Jahres, stationär: Die Anzahl der Austritte beschreibt die Grösse eines Spitals.
  • Case Mix Index (CMI), netto: Der CMIn beschreibt den Ausreisser-korrigierten durchschnittlichen Schweregrad der Behandlungsfälle eines Spitals.
  • Prozentualer Anteil der Patienten, die während dem Spitalaufenthalt ein Bett in der halbprivaten oder privaten Klasse belegen.
  • Spitäler werden in verschiedene Klassen eingeteilt: Allgemeinspital (Zentrumsversorgung Niveau 1+2, Grundversorgung Niveau 3+4+5) und Spezialklinik
  • Notfall Ja/Nein

Bei den Qualitätsindikatoren handelt es sich um Angaben zu 49 verschiedenen Behandlungen bzw. Krankheitsbildern. 46% aller stationären Fälle in Akutspitälern wurden mit Qualitätsindikatoren erfasst. Pro Spital werden die jährlichen Fallzahlen zu ausgewählten Behandlungen und Krankheitsbildern ausgewiesen.

ANQ

Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) koordiniert und realisiert Qualitätsmessungen in der Akutsomatik. In der nationalen Patientenbefragung werden Patienten nach einem stationären Spitalaufenthalt fünf Fragen zur Behandlung und Betreuung gestellt. Pro Spital wird die Patientenzufriedenheit ausgewiesen.

Häufig gestellte Fragen

  • Die Helsana Spitalsuche unterstützt Sie und Ihren behandelnden Arzt bei der Suche nach einem geeigneten Spital. Sie zeigt Ihnen, welche Spitäler Ihre Behandlung zu Lasten Ihrer Grundversicherung durchführen können. Sie zahlen lediglich die gesetzliche Kostenbeteiligung (Jahresfranchise, Selbstbehalt, Spitalkostenbeitrag).

    Dank der übersichtlichen Karte und der Möglichkeit, nach Anreisezeit zu filtern (Auto/ÖV), finden Sie rasch die Spitäler, die für Sie gut erreichbar sind.

    Die Detailseite liefert Informationen über Art und Grösse des Spitals.

    Wo verfügbar, sehen Sie auch Fallzahlen im gewählten medizinischen Bereich. Diese geben einen Überblick zu Erfahrung und Spezialisierung eines Spitals im entsprechenden Bereich. Angaben zur Erfahrung eines bestimmten Facharztes finden Sie hingegen keine.

  • Seit dem 1. Januar 2012 ist es die Aufgabe der Kantone, sogenannte «Leistungsaufträge» an die Spitäler zu vergeben. Diese regeln, welche Spitäler für welche Leistungen zu Lasten der obligatorischen Grundversicherung abrechnen können.

    Weil die Leistungsaufträge in medizinische Leistungsgruppen kategorisiert sind, müssen Sie bei der Spitalsuche mit Hilfe dieser zwei Schritte den medizinischen Unterbereich zuordnen. So finden Sie auf einen Blick alle Spitäler, die Ihre Behandlung über die Grundversicherung abrechnen können.

  • Sie finden alle Spitäler, die von mindestens einem Kanton einen Leistungsauftrag erhalten haben – sogenannte Listenspitäler.

    Weitere Spitäler, die bezüglich Behandlung und Kostendeckung mit Krankenversicherern direkt Verträge abschliessen können, sind nicht enthalten.

  • Alle verwendeten und angezeigten Daten sind öffentlich zugänglich und von Helsana unabhängig.

    Die Daten aus der Helsana Spitalsuche stammen von den kantonalen Gesundheitsdirektionen, von den Bundesämtern für Gesundheit sowie Statistik und vom Nationalen Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ).

    Weitere Informationen zur Datenherkunft und deren Verwendung finden Sie in den Bereichen «Methodik» und «Quellen».

  • Jeder Kanton führt eine Liste der Spitäler, denen er einen Leistungsauftrag erteilt. Mit dieser wird der grundversicherten Bevölkerung Zugang zu allen medizinisch notwendigen Behandlungen ermöglicht.

    Der Kanton kann Leistungsaufträge sowohl an Spitäler innerhalb oder ausserhalb des Kantons vergeben. Somit stellt der Kanton die medizinische Versorgung seiner Kantonseinwohner sicher.

  • Sie können sich in allen Spitälern der ganzen Schweiz behandeln lassen, die auf den kantonalen Spitallisten aufgeführt sind (sogenannte Listenspitäler) – im Notfall ohne Einschränkung, wenn eine Kostengutsprache vom Wohnkanton vorhanden ist.

    • Wählen Sie ein Listenspital Ihres Wohnkantons, sind die Kosten vollumfänglich gedeckt. Sie zahlen lediglich die gesetzliche Kostenbeteiligung (Jahresfranchise, Selbstbehalt, Spitalkostenbeitrag).
    • Entscheiden Sie sich für ein Listenspital, das nicht auf der Spitalliste Ihres Wohnkantons steht und in dem die Behandlung teurer ist als in Ihrem Wohnkanton, gehen die Differenzkosten zu Ihren Lasten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Krankenversicherer, welche Behandlungskosten gedeckt sind.
    • Entscheiden Sie sich für ein Nicht-Listenspital, liegt die volle Zahlungsverantwortung bei Ihnen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Krankenversicherer über eine Kostenbeteiligung.
  • Grundsätzlich stehen Ihnen genau dieselben Spitäler offen wie mit der Standard-Grundversicherung (siehe unten bei der Frage «Ich habe nur die Grundversicherung. In welche Spitäler kann ich gehen?»).

    Zwingende Voraussetzung für die Kostenübernahme im Hausarztmodell ist jedoch, dass Sie für den Spitalaufenthalt von Ihrem Hausarzt bzw. von Ihrer Gruppenpraxis (HMO) überwiesen wurden.

  • Mit einer halbprivaten oder privaten Spitalzusatzversicherung geniessen Sie grundsätzlich freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz. Gewisse Einrichtungen haben jedoch keine (anerkannte) halbprivate oder private Abteilung, so dass dort Kosten anfallen können, für die Sie dann trotz Zusatzversicherung selber aufkommen müssen.

    Erkundigen Sie sich deshalb bitte vor Ihrem Spitalaufenthalt bei Ihrem Krankenversicherer, ob dieser die gesamten Kosten Ihres Spitalaufenthalts übernimmt.

Achtung

Wenn Sie die Spitalsuche ausweiten, erhalten Sie auch Listenspitäler angezeigt, die nicht auf der Spitalliste Ihres Wohnkantons stehen.

In diesen Spitälern können Kosten anfallen, die die Grundversicherung nicht oder nur teilweise übernimmt. Ohne entsprechende Spitalzusatzversicherung müssen Sie diese Kosten selber zahlen.

Achtung

Für Ihre Auswahl wurde kein Listenspital Ihres Wohnkantons gefunden.

Wenn Sie mit dieser Auswahl fortfahren, erhalten Sie Listenspitäler angezeigt, die nicht auf der Spitalliste Ihres Wohnkantons stehen.

In diesen Spitälern können Kosten anfallen, die die Grundversicherung nicht oder nur teilweise übernimmt. Ohne entsprechende Spitalzusatzversicherung müssen Sie diese Kosten selber zahlen.

Achtung

Mit der Auswahl dieses Reisezeit-Filters werden in Ihrem gewählten Bereich keine Spitäler gefunden.

Um ein Ergebnis anzuzeigen, wird der Reisezeit-Filter auf die Mindestzeit angepasst.

Achtung

Ohne Auswahl eines Unterbereichs können wir keine Spitäler anzeigen, die entsprechende Leistungen anbieten. Sie sehen stattdessen alle Spitäler mit Basisangebot. Diese stellen die Grundversorgung sicher – etwa allgemeinmedizinische Untersuchungen, Erstversorgung in den Notaufnahmen, usw.